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Hün

Hün von Beringen

Ritteradliges Geschlecht der Stadt Schaffhausen des 13. bis 15. Jh. Ein Schwerpunkt an Gütern und Rechten lag in und um Schaffhausen und v.a. in Beringen, wo die H. u.a. die Vogtei und einen Zehnten als Lehen der Frh. von Tengen besassen. Heinrich, der erste bekannte Vertreter der Fam., bezeugte 1244 den Verkauf des Klosters Rheinau. Eberhard war ab 1258 Schultheiss von Schaffhausen, Hermann 1289 Ratsmitglied. Gemeinsam mit Johann von Fulach erwarb die Fam. 1357 von den Herren von Blumenegg zwei Drittel der Vogtei Thayngen. Johann, Sohn des Jakob, genannt von Hüfingen, war Pfleger des Klosters Allerheiligen, des Spitals und der Barfüsser. Dessen Töchter sind letztmals 1413 erwähnt. Das Erbe der Fam. ging an die verschwägerte Fam. Im Thurn.

Quellen und Literatur

  • J.J. Rüeger, Chronik der Stadt und Landschaft Schaffhausen 2, 1892, 787-795
  • Die Wappenrolle von Zürich, hg. von W. Merz, F. Hegi, 1930, 97