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Hautle

Familie aus Appenzell Innerrhoden (Rhode Rüte), ab dem Spätmittelalter zur Oberschicht gehörend. Erstmals belegt 1400 (Hoptle, später auch Hopti und Hauptli). 1400 Doppelbürger von Appenzell und St. Gallen, um 1469/1470 kurze Zeit auch Bürger von Berneck. Mit Unterbrüchen hatten die Hautle wichtige, vor allem politische Ämter inne, so Konrad (nach 1481) als Landweibel und Landammann, Johann (1628-1709) als Kirchenpfleger, Johann (1643-1723) als Landesfähnrich und Johann (nach 1751) als Zeugherr. Vom 18. bis ins 20. Jahrhundert stellte die Familie mehrere politische und wirtschaftliche Führungskräfte. Einen ersten Höhepunkt ihres Aufstiegs erreichte die Familie mit dem Arzt und Literaten Johann Nepomuk (->). Sein gleichnamiger Sohn (->) wurde erster Innerrhoder Vertreter im Nationalrat. Joseph Albert (->) übernahm eine Regierungsfunktion. Gustav Adolf Albert (->) war Jurist und Textilfabrikant.

Quellen und Literatur

  • AUB 1-2
  • AWG
  • AppGesch. 3

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Hautle", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.11.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020858/2007-11-29/, konsultiert am 16.04.2024.