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Forcart

In Basel noch bestehende ref., ursprünglich rheinländ. Kaufmannsfam., zurückgehend auf den Tuchhändler Dietrich (1581-1653), der 1637 wegen des Dreissigjährigen Krieges nach Basel gekommen war und gleichen Jahres eingebürgert wurde (Mitglied der Herrenzunft zum Schlüssel und der Zunft zu Safran). Fast alle Nachkommen blieben dem Handel treu (v.a. Tuch-, Seiden- und Seidenbandhandel) und gründeten ab der 2. Hälfte des 18. Jh. eine Anzahl von Firmen. Vertreter der Fam. bekleideten vom 17.-19. Jh. versch. öffentl. Ämter (Gesandte in die ennetbirg. Vogteien, Obervogt von Hüningen, Mitglieder des Geheimen und des Gr. Rats) und spielten als Sechser, Meister und Oberstzunftmeister in den Zünften eine aktive Rolle.

Quellen und Literatur

  • StABS, FamA
  • Wappenbuch der Stadt Basel 2/1, o.J.
  • Schweiz. Geschlechterbuch 1, 136 f.; 4, 209-214
  • R. Forcart-Bachofen, Chronik der Fam. F. in Basel, 1910, (mit Stammtaf.)