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Wenk

Familie aus Riehen und Basel. Der von Homburg zugewanderte Philipp war ab 1608 Bürger von Riehen, dessen Sohn Martin erhielt 1640 das Basler Bürgerrecht. Martins älterer Sohn Nikolaus (1644-1709) wurde 1676 Oberstmeister zum Greifen und 1701 Schultheiss von Kleinbasel. Der jüngere Sohn Martin ist Stammvater der Wenk, die im 18. und frühen 19. Jahrhundert in der Basler Bürgerschaft eine politische Rolle spielten. Martins gleichnamiger Sohn (1692-1768) wurde 1760 Appellationsherr. Dessen Enkel Martin (1751-1834) gelangte 1794 in den Kleinen Rat, 1803 in den Stadtrat und in den Grossen Rat. Sein Cousin Martin (->) sass 1781-1798 im Kleinen Rat und stieg 1817 zum Bürgermeister auf. Dessen Kinder wirkten fast alle in der Herrnhuter Brüdergemeine; einige verliessen Basel. Ab dem 19. Jahrhundert waren mehrere Wenk Gemeindepräsident in Riehen. Die beiden Basler Bundesparlamentarier Gustav (->) und Willi (->) entstammen einer aus Lampenberg zugezogenen Familie.

Zitiervorschlag

Hermann Wichers: "Wenk", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020997/2013-10-02/, konsultiert am 05.03.2024.