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Hophan

Familie von Näfels, im 14. und 15. Jahrhundert erstmals als Hup(p)han erwähnt. Als Mühlenbesitzer in Obernäfels mit Grundbesitz in Zürich, bei Herrliberg und Meilen gehörten die Hophan der Glarner Oberschicht an. Die Pannerherrentafel im Freulerpalast Näfels erwähnt Walter 1352-1360 als Amtsträger. 1372 gehörten Ulrich und Heinrich zu den Glarner Bürgen gegenüber der Äbtissin von Säckingen. 1391 war Jakob der erste vom Volk gewählte Glarner Landammann. Gemeinsamer Stammvater der Glarner Hophan war Mathäus Hophan-Würbin, der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Näfels sesshaft war. Seine Nachkommen waren in Näfels vor allem als Landwirte, Handwerker und Händler tätig. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkte eine Musikerdynastie während dreier Generationen in Feldkirch und Zürich, weitere Hophan waren Ordensleute (Otto ->), Ärzte und Kaufleute. Einige stellten sich für öffentliche Ämter zur Verfügung.

Quellen und Literatur

  • SSRQ GL I
  • Schweiz. Familienbuch, hg. von J.P. Zwicky von Gauen, Bd. 3, 1949, 134-172

Zitiervorschlag

Karin Marti-Weissenbach: "Hophan", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.01.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021037/2008-01-15/, konsultiert am 03.03.2024.