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FerdinandMatt

21.2.1893 Ruggell, 5.10.1953 Zürich, kath., von Ruggell, Liechtensteiner, ab 1952 von Zürich. Sohn des Franz Josef, Landwirts, und der Salome geb. Oehri. Neffe des Ferdinand (->). Mittelschule in Schwyz, Stud. an der Gregoriana in Rom (Dr. phil.) und an der Univ. Innsbruck (Dr. theol.), 1918 Priesterweihe. 1919-22 Vikar an der Kirche St. Anton Zürich, 1922-28 an der Liebfrauenkirche Zürich, 1929-53 Pfarrer an dieser Kirche, 1938 Domherr in Chur. M. veranlasste den Bau zweier Kirchen in Zürich (Bruder Klaus und St. Martin), gründete die kath. Sekundarschule für Knaben und war Präses des kath. Pfadfinderkorps St. Georg in Zürich. In Abgrenzung zu seinem Onkel wurde er Ferdinand M. II genannt. Als Pfarrer mit besonderem sozialen Gespür genoss er Ansehen über seine Konfession hinaus.

Quellen und Literatur

  • Liechtensteiner Volksbl., 8.10.1953
  • Neue Zürcher Nachrichten, 8.10. und 10.10.1953
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 21.2.1893 ✝︎ 5.10.1953

Zitiervorschlag

Hungerbühler, Hugo: "Matt, Ferdinand", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.08.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021126/2008-08-22/, konsultiert am 25.11.2020.