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Klaus vonRüdli

Erstmals erwähnt 20.5.1427, wohl am 25.5.1454, von Sarnen (Dorfteil, später Freiteil). Sohn des Klaus (->). Verena von Einwil, vermutlich Schwester des Niklaus von Einwil. 1431, 1438 (?), 1445, 1448, 1451 und 1453 regierender Obwaldner Landammann, auffallend selten auf Tagsatzungen, aber zwischen 1438 und 1451 Schiedsrichter und Vermittler in bedeutenden eidgenössischen Händeln. Klaus von Rüdli verfasste ein kultur- und rechtshistorisch bedeutsames Testament und stiftete die Kaplanei zu Kirchhofen (Gemeinde Sarnen).

Quellen und Literatur

  • R. Durrer, «Das Testament des Obwaldner Landammanns Niklaus von Rüdli, des jüngeren, vom Jahre 1442», in Gfr. 85, 1930, 196-234
  • E. Omlin, Die Landammänner des Standes Obwalden und ihre Wappen, 1966, 90 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Niklaus von Flüe: "Rüdli, Klaus von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021199/2010-11-18/, konsultiert am 16.05.2022.