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Etienne-CésarGross

6.2.1788 Martigny, 17.11.1838 Martigny, kath., von Martigny-Bourg. Sohn des Joseph-Théodore, Kastlans, und der Marie-Christine Gay. Bruder des Joseph-Samuel (->). 1825 Marie-Louise-Caroline de Nucé, Tochter des Joseph-Alphonse. Doktor der Rechte der Univ. Turin und kaiserl. Notar. Vize-Grosskastlan von Martigny. Angetan von den revolutionären Ideen seiner Zeit, gründete G. 1833 nach franz. Vorbild eine Walliser Sektion der Société des droits de l'homme. Ab Beginn der 1830er Jahre knüpfte er Beziehungen zu Luigi Amedeo Melegari und v.a. zu Giuseppe Mazzini, mit dem er einen ausführl. Briefwechsel unterhielt und dessen Ideen er im Wallis verbreitete. 1835 gründete er mit Maurice Barman eine Walliser Sektion der Jungen Schweiz, deren Leitung er übernahm und deren Zeitung er redigierte. Er war Berichterstatter der republikan. Presse des Wallis und verfasste mehrerer Essays.

Quellen und Literatur

  • A. Donnet, «Personnages du Valais fichés par l'administration française du département du Simplon (1811)», in Vallesia 41, 1986, 268
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Lebensdaten ≈︎ 6.2.1788 ✝︎ 17.11.1838

Zitiervorschlag

Monnet, Bernard: "Gross, Etienne-César", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.02.2006, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021272/2006-02-02/, konsultiert am 01.12.2020.