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Edouard deWolff

5.6.1808 Sitten, 8.1.1881 Sitten, katholisch, von Sitten. Sohn des Alexis, Grosskastlans und Burgermeisters, und der Rosine geborene Bertrand. 1836 Marie-Louise de Riedmatten, Tochter des Pierre-Louis, Burgermeisters. Jesuitenkollegium in Sitten. 1827 in neapolitanischen Diensten Artillerieleutnant im Walliser Regiment in Capua (Kampanien). Während eines Heimaturlaubs 1844 Befehlshaber der Artillerie der Regierungstruppen gegen die Bewegung Junge Schweiz im Gefecht bei der Brücke über den Trientbach. Nach der Niederschlagung einer Revolte in Neapel 1848 Hauptmann, nach der Rückeroberung von Sizilien 1849 Major, 1852 Oberstleutnant und 1859 Brigadegeneral. Nach der Entlassung der Schweizer Truppen in neapolitanischen Diensten kehrte Edouard de Wolff mit einer ansehnlichen Pension heim. 1863-1866 Präsident der Munizipalgemeinde Sitten und 1865-1869 Walliser Grossrat. Ritter des heiligen Georg, Ordenskreuz von Franz I. von Neapel.

Quellen und Literatur

  • A. de Wolff et al., Chronique de Malacors, 1989, 109-140
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 5.6.1808 ✝︎ 8.1.1881

Zitiervorschlag

Bernard Truffer: "Wolff, Edouard de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021312/2013-02-04/, konsultiert am 25.02.2024.