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LeodegarHunkeler

7.5.1887 Pfaffnau, 29.1.1956 Luzern, katholisch, von Pfaffnau. Sohn des Bartholomäus und der Maria Josepha geborene Hegi. 1901-1907 Gymnasium in Beromünster, Engelberg und Schwyz. 1908 Profess in Engelberg, 1911 Priesterweihe. 1911-1914 Studium der Romanistik und Germanistik in Freiburg, 1914 Dr. phil. In Engelberg 1914-1930 Lehrer an der Stiftsschule, 1915-1919 und 1920-1928 Stiftsbibliothekar, 1919-1920 und 1930-1931 Pfarrer. 1931 Wahl zum Abt von Engelberg. 1921 gründete Leodegar Hunkeler die Militia Sancti Benedicti. Unter ihm übernahm das Kloster 1932 die Führung des Priesterseminars in Yaoundé (Kamerun), baute 1939-1941 das klostereigene Elektrizitätswerk auf Alp Tagenstal und erreichte 1952 mit 128 Mönchen den bislang höchsten Personalbestand. Hunkeler war auch als religiös-kirchlicher Schriftsteller tätig. 1937 Engelberger Ehrenbürgerrecht, 1938 Obwaldner Landrecht.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 656 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 7.5.1887 ✝︎ 29.1.1956

Zitiervorschlag

Rolf De Kegel: "Hunkeler, Leodegar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.01.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021318/2016-01-28/, konsultiert am 21.04.2024.