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IgnazLauwiner

1.7.1660 Siders, 14.9.1720 Wien, kath., von Siders. Sohn des Johann, Grosskastlans und Zendenhauptmanns von Siders, und der Katharina von Weingarten (de Vineis). Bruder des Joseph (->). Gymnasium in Brig, Stud. der Philosophie in Chambéry (Savoyen) und Lyon sowie der Theologie in Wien. 1684 Priesterweihe im Stephansdom, dann Kurat zu St. Stephan. 1692-1703 Sprachlehrer (franz., span., ital.) des Ehzg. Karl, des späteren Ks. Karl VI., mit dem er zeitlebens eng verbunden blieb. 1711 ernannte ihn Ks. Josef I. zum Bf. von Sibenik (Dalmatien) und zum Propst von Aiska in der ungar. Diözese Grosswardein (Nagyvarad; heute Oradea, Rumänien). 1716 wurde er Propst des Kollegiatsstifts Ardagger (Niederösterreich), 1718 Bf. von Wiener Neustadt.

Quellen und Literatur

  • L. Carlen, «Bf. Ignaz von Lovina (1660-1720)», in ZSK 63, 1969, 114-139
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Lebensdaten ∗︎ 1.7.1660 ✝︎ 14.9.1720