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Johannes dePileo

Erstmals erwähnt 1429, letztmals 1470 als Haupt einer Walliser Gesandtschaft nach Mailand. Vermutlich gehörte Johannes de Pileo zur Familie zem Huet (später Huoter) im Zenden Brig und latinisierte als Notar seinen Namen selbst. Herkunft und familiäre Verhältnisse sind unbekannt. 1429 war Pileo in Sitten Notar im Gefolge des Landeshauptmanns Thomas Theiler, 1430 bischöflicher Fiskal. 1448 vertrat er den Zenden Brig in einer Vereinbarung zwischen dem Wallis und dem Val d'Ossola. 1458 und 1462 wirkte er als Kastlan des Zenden Brig. 1461 war er Landeshauptmann des Wallis. In dieser Funktion waltete er als Schiedsrichter in einem Streit zwischen dem bischöflichen Savièse und dem savoyischen Conthey.

Quellen und Literatur

  • von Roten, Landeshauptmänner, 51 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Bernard Truffer: "Pileo, Johannes de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.02.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021413/2010-02-02/, konsultiert am 01.12.2022.