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Adrian III. vonRiedmatten

16.10.1610 Münster, 19.9.1646 Sitten, kath., von Münster. Sohn des Peter, Notars, Meiers und Bannerherrn von Goms, und der Cäcilia Im Ahorn. Jesuitenschüler in Venthône und Freiburg, Philosophie- und Theologiestud. am Collegium Helveticum in Mailand, 1633 Priesterweihe in Sitten. 1633-40 Pfarrer in Saint-Léonard, 1634 Eintritt ins Domkapitel Sitten, 1639-40 Domkantor. 1640 Wahl zum Bf. von Sitten und Gf. von Wallis. Unterstützt durch den Nuntius Girolamo Farnese bemühte sich R. um die kath. Reform in seinem Bistum. 1643 berief er die Bernhardinerinnen nach Collombey und weihte die Kirche des Kapuzinerklosters in Sitten. Als Landesherr tat er sich schwer mit dem Freiheitsdrang der Patrioten. Probleme bereiteten u.a. die Lehenshuldigung, das Münzrecht, die Einführung des gregorian. Kalenders und die Berufung der Jesuiten. Auf R. geht der Grundstock der Bibliothek der Fam. zurück.

Quellen und Literatur

  • HS I/5, 250 f.
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