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Peter vonRiedmatten

um 1635 Münster (VS), 3.2.1683 Münster, katholisch, von Münster. Sohn des Peter, Obersten des Walliser Regiments in Paris, und der Cäcilia Lagger. Neffe des Adrian III. von Riedmatten, Cousin des Adrian V. von Riedmatten und des Peter von Riedmatten.1) 1657 seine Cousine Anna Stockalper, Tochter seines Onkels Kaspar Stockalper vom Thurm, 2) 1664 Maria Jacobea Michel-Supersaxo, Tochter des Georg Michel-Supersaxo, Witwe des Johannes Roten. Studium in Freiburg, Lyon und Orléans. 1660 Meier von Goms, 1661-1662 Landvogt von Monthey, 1665 Bannerherr des Zenden Goms, 1670 Staatskanzler, 1671 Kastlan der Talschaft Eifisch, ab 1676 Oberst nid der Mors (Unterwallis). Peter von Riedmattens Haltung beim Sturz Stockalpers 1678 ist nicht klar ersichtlich. Im Mai 1682 wurde er zum Landeshauptmann gewählt. Er stiftete prächtige Kunstwerke in den Gotteshäusern seiner Umgebung.

Quellen und Literatur

  • H.A. von Roten, Die Landeshauptmänner von Wallis, 1388-1798, 2 1991, 361-369

Zitiervorschlag

Truffer, Bernard: "Riedmatten, Peter von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.02.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021433/2020-02-17/, konsultiert am 21.10.2020.