de fr it

Johann HildebrandRoten

Porträt von Johann Hildebrand Roten, gemalt von einem unbekannten Künstler, um 1754 (Kapuzinerkloster, Sitten; Fotografie Jean-Marc Biner).
Porträt von Johann Hildebrand Roten, gemalt von einem unbekannten Künstler, um 1754 (Kapuzinerkloster, Sitten; Fotografie Jean-Marc Biner).

28.2.1722 Raron, 19.9.1760 Sitten, kath., von Raron. Sohn des Johann Joseph, Landvogts von Monthey und Bannerherrn von Raron, und der Maria Magdalena Kalbermatter. Enkel des Johann Christian (->), Neffe des Christian Georg (->). Besuch der Jesuitenkollegien in Brig und Sitten, Stud. der Philosophie am Collegium Helveticum in Mailand und der Theologie in Wien. 1742 Titulardomherr von Sitten, 1743 residierender Domherr, 1745 Priesterweihe in Wien. 1749-50 für das Domkapitel Verwalter des Vizedominats von Vex, 1750-52 der Herrschaft Pinsec. 1752-60 Bf. von Sitten. Während seiner Amtszeit unterstützte R. das Domkapitel, das Sitz und Stimme im Landrat zurückgewinnen wollte. Er liess das Bischofsschloss in Sitten und die Kirche von Gerunden restaurieren und visitierte 1754-55 das Bistum.

Quellen und Literatur

  • HS I/5, 257 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 28.2.1722 ✝︎ 19.9.1760

Zitiervorschlag

Truffer, Bernard: "Roten, Johann Hildebrand", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021441/2010-11-29/, konsultiert am 11.04.2021.