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DanielAgricola

vor 1490 wahrscheinlich Basel, um 1540, wohl von Basel. Nach dem Eintritt in das Barfüsserkloster Basel schloss Daniel Agricola sich den Observanten an. Er war Lektor der Theologie am Barfüsserkloster und nahm 1510 am Provinzkapitel von Tübingen teil. In Basel erschienen mehrere Werke Agricolas: unter anderem 1509 die Passionsandachten (bis 1520 zahlreiche Auflagen) und 1511 das Leben des heiligen Beatus. 1513 war Agricola mit einer Vorrede an der Herausgabe der Sentenzensammlung des Petrus Lombardus, 1515 mit einem Inhaltsverzeichnis an der Edition der "Moralia" Gregors des Grossen beteiligt. Innerhalb seines Ordens gehörte er einer Marienbruderschaft an. Um 1528 verfasste Daniel Agricola im Kloster Kreuznach (D) eine Widerlegung der Lutherschen Doktrin.

Quellen und Literatur

  • DHGE 1, 1022
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Zitiervorschlag

Karin Marti-Weissenbach: "Agricola, Daniel", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.07.2000. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021491/2000-07-31/, konsultiert am 17.08.2022.