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Johann HeinrichKeller

11.8.1720 Schaffhausen, 20.4.1798 Schaffhausen, reformiert, von Schaffhausen. Sohn des Hans Heinrich, Stadtphysikus und Ratsherrn. 1755 Anna Barbara von Waldkirch, Tochter des Franz, Gerichtsherrn zu Marthalen. 1750 Ratsherr und Archivar in Schaffhausen, 1753 ennetbirgischer Ehrengesandter, 1754 Vogtrichter, 1759 Wahl zum Zunftmeister, 1763 Seckelmeister, 1768 Statthalter. 1768-1788 vertrat Johann Heinrich Keller die Interessen Schaffhausens auf der eidgenössischen Tagsatzung. 1788 erfolgte seine Wahl zum Bürgermeister. Während der Hallauer Unruhen 1790 spielte er eine undurchsichtige Rolle. 1797 trat Keller von seinen politischen Ämtern zurück.

Quellen und Literatur

  • StadtA Schaffhausen, Genealog. Reg. der Stadt Schaffhausen 4 (J.L. Bartenschlager)
  • H.U. Wipf, Die Hallauer Unruhen von 1790, 1971, 91
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Zitiervorschlag

Oliver Landolt: "Keller, Johann Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.10.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021652/2008-10-14/, konsultiert am 13.08.2022.