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Josef Anton Euseb vonBeroldingen

10.8.1703 Gündelhart (heute Gündelhart-Hörhausen), 25.8.1776 Gündelhart, kath., aus der thurg.-dt. Linie des Urner Adelsgeschlechts. Sohn des Joseph Anton und der Maria Barbara Elisabeth Roth von Schreckenstein. 1) 1733 Maria Anna, Freiin von Roll zu Bernau (1750), 2) 1750 Maria Febronia, Freiin von Freiberg-Eisenberg-Almendingen (1754). Herr zu Gündelhart und Beerenberg (D). Stud. an der Univ. Parma. 1725-31 Oberhofmeister seines Onkels Cölestin, des Fürstabts von Murbach im Elsass. 1731 Verweser des Hofmeisteramts, 1732-43 Landshofmeister der Fürstabtei St. Gallen, Vertrauter des Fürstabts Joseph von Rudolphi. 1743-69 Direktor der Kt. Allgäu, Hegau und Bodensee der schwäb. Reichsritterschaft, 1743-49 kaiserl. Hofrat. Verfasser der theol. Schrift "Erkanntnuss der Heyligen" (1748, auch franz. und lat. Ausgabe).

Quellen und Literatur

  • StadtA Schwäbisch-Gmünd, Tagebuch, FamA B. und Herrschaftsarchiv Gündelhart
  • T. von Liebenau, «Die Fam. von B.», in Jb. der königl. kaiserl. Herald. Ges. Adler, NF 3, 1893, 70, 82 f., 95
  • J. Müller, «Joseph Anton Euseb von B. als stift-sankt- gall. Landshofmeister», in Festgabe zum 75. Geburtstag von Dr. Eduard Wymann, 1944, 65-83
  • C. Hoffmann et al., 1100 Jahre Gündelhart, 1982, 23-37
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