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Brügger

Genealog. Beziehungen zwischen der in Chur vom 13. Jh. bis 1418 verbürgerten und begüterten Bündner Magistratenfam. (1244 Petrus de ponte) zu den Walserfam. B. in Arosa (1434 Junker Hans, Besitzer der Heuberge am Brüggerhorn) und Churwalden sind nicht nachgewiesen. Der Landammann und Podestat Engelhard (1. Hälfte 16. Jh.) gilt als Stammvater der in zahlreichen Gem. und Ämtern des Zehngerichtenbunds vertretenen Churwaldner Familien. Im 17. Jh. entstanden neben der heute noch existierenden kath. Linie ― mit bedeutenden Politikern, Akademikern und Offizieren im 19. und 20. Jh. (Anton ->, Christian Gregor ->, Friedrich ->) ― ref. Zweige, deren politisch-wirtschaftlich blühendster sich mit Andreas (->) in Maienfeld niederliess und bis zum Erlöschen der männl. Linie mit Herkules Ulysses (->) mehrere hohe Bundesmagistraten und Offiziere hervorbrachte.

Quellen und Literatur

  • C.G. Brügger, «Landammänner von Churwalden», in BM, Nr. 5-6, 1859
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