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Pellizari

Ref. Fam. aus dem Veltlin und Chiavenna, mit einem Zweig in Genf (Pellissani, 16. Jh.), einem anderen ab ca. 1600 in Chur und Langwies vertreten. Angehörige der Langwieser Linie erscheinen ab 1642 als Landammänner und ab 1647 als Amtsleute der bündner. Untertanenlande. Im 18. Jh. trugen die P. mehrheitlich das Adelsprädikat "von" und stellten Offiziere in kaiserl., venezian. und holländ. Diensten. Öfter waren sie für die regionale Miliz tätig, z.B. Josias (->) und Johann Florian (->). Die Fam. starb 1910 aus.

Quellen und Literatur

  • F. Pieth, «Aus der Gesch. des bündner. Milizwesens», in JHGG 64, 1934, 97-176
  • P. Gillardon, Gesch. des Zehngerichtenbundes, 1936, 243, 278, 316
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