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HeinrichAltherr

11.4.1878 Basel, 27.4.1947 Zürich, reformiert, von Basel und Speicher. Sohn des Alfred (->). 1917 Wilhelmine Fauser. Unterricht bei Fritz Schider. Mit Carl Burckhardt 1899-1901 in München an der privaten Malschule Heinrich Knirrs, 1902 in Rom. 1906-1913 Aufenthalt in Karlsruhe. 1913-1939 Professor an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart (1919-1921 Direktor). 1923 Gründungsmitglied der Stuttgarter Sezession. Seine Kunst wurde 1937 in Deutschland für "entartet" erklärt. 1939 Rückkehr in die Schweiz. Nach frühen Bildnissen gelangte Heinrich Altherr zu monumentalen, ausdrucksstarken Figurenkompositionen von melancholischer Farbigkeit und getragen von heftigen Licht-Schattenkontrasten. Daneben Glasgemälde (Paulskirche Darmstadt), Wandbilder (Senatssaal Universität Zürich), Mosaiken (Pauluskirche Basel) und Fresken (Friedenskirche Heilbronn, Hörnlifriedhof Riehen, Staatsarchiv Basel).

Quellen und Literatur

  • BLSK, 19 f., (mit Bibl.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.4.1878 ✝︎ 27.4.1947

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Altherr, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.05.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021973/2001-05-17/, konsultiert am 08.12.2022.