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Jobin

Seit Ende des 14. Jh. in den Freibergen niedergelassene Familie. Der zwischen 1429 und 1440 erw. Estevenin, Bürger von Muriaux und Gastwirt in Saignelégier, ist der älteste bekannte J. Das Geschlecht teilte sich in zwei Zweige; der eine blieb in Saignelégier, der andere liess sich vor 1551 in Les Bois nieder. Diesem entstammten die fürstbischöfl. Räte Jean-François Joseph (->) und Jean-Baptiste (->), sowie seit dem 18. Jh. Uhrenhandwerker und im 19. und 20. Jh. Uhrenfabrikanten (Les fils de Paul Jobin et Cie. in Pruntrut), ferner der Nationalrat Xavier (->). Mehrere Mitglieder des Zweigs aus Saignelégier wirkten als Juristen, Beamte und Politiker der kath.-konservativen Partei des Juras, so Zéphirin (Notar, 1874-94 Grossrat), seine beiden Söhne Ephrem (1894-1926 Regierungsstatthalter des Bez. Freiberge) und Joseph (1911-28 Präs. des Bezirksgerichts, dann Oberrichter in Bern) sowie Marc (1911-81; 1947-50 und 1953-58 Grossrat). Zwei Fam. erwarben vor 1800 das Bürgerrecht von Pleujouse und Montignez.

Quellen und Literatur

  • Le Franc-Montagnard, 27.11.1951
  • Le Pays, 27.11.1951
  • A. Rais, Les J. des Bois, 1954, 129-131