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Johann RudolfLoutherburg

26.8.1652 Basel, 13.2.1727 Basel, von Basel. Sohn des Lorenz, Notars. 1677 Anna Christina Wetzel. 1667 an der Univ. Basel immatrikuliert, 1673 als notarius publicus registriert. 1677 als Meister in die Zunft zum Himmel in Basel aufgenommen. 1679 kurz in Bern tätig. 1693 Studienreise nach Brügge. L. arbeitete hauptsächlich als von Rembrandt beeinflusster Porträtmaler, u.a. porträtierte er 1697 den Solothurner Chorherrn Johann Theobald Hartmann und 1711 den Berner Professor Daniel Gerwer. Bekannt sind auch L.s Vanitas-Stillleben von 1697, ein "Interieur mit armenischer Familie" von 1698 sowie - als raffiniertes Trompe-l'œil - ein Quodlibet von 1716.

Quellen und Literatur

  • SKL 2, 282
  • Schweizer Stilleben im Barock, Ausstellungskat. Zürich, 1973
  • The Dictionary of Art 19, 1996, 730
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Kurzinformationen
Variante(n)
Johann Rudolf Lutherburger
Lebensdaten ∗︎ 26.8.1652 ✝︎ 13.2.1727

Zitiervorschlag

Bhattacharya, Tapan: "Loutherburg, Johann Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.07.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022079/2008-07-15/, konsultiert am 21.10.2020.