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Johann GottfriedSteffan

13.12.1815 Wädenswil, 16.6.1905 München, reformiert, von Wädenswil. Sohn des Hans Rudolf, Landwirts, und der Elisabeth geborene Huber. 1840 Emilie Hofmann, seine Stiefschwester. Ab 1831 Lehre beim Lithografen Friedrich Allamand. 1833 nach München, dort weitere Ausbildung in der lithografischen Anstalt Zach und Bodmer. Besuch der Zeichenkurse am Polytechnikum und an der Akademie. Ab 1840 Aufgabe des Lithografenberufs und Hinwendung zur Landschaftsmalerei. Von München aus zahlreiche Ausflüge in die Berge und an die Seen, unter anderem mit seinen Malerkollegen Rudolf Koller und Otto Frölicher sowie seinem Schwiegersohn Traugott Schiess. 1848 Mitgründer des Schweizer Vereins in München. Johann Gottfried Steffan schuf idealisierte Landschaftsbilder, die vor allem bei Touristen Absatz fanden. Er blieb dem Naturalismus zeitlebens treu.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 999 f.
  • Grüner Heinrich : Lebensläufe zwischen Scheitern und Erfolg, Ausstellungskat. Pfäffikon und Wädenswil, 2005, 162-165
  • E. Sandor-Schneebeli, Johann Gottfried Steffan, 2009
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.12.1815 ✝︎ 16.6.1905

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Steffan, Johann Gottfried", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.08.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022107/2010-08-05/, konsultiert am 14.07.2024.