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LudwigVogel

10.7.1788 Zürich, 20.8.1879 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des David (->). 1818 Elisabetha Wilhelmina Sulzer. 1802-1804 erster Zeichenunterricht unter anderem bei Johannes Pfenninger und Samuel Johann Jakob Scheuermann, anschliessend bei Johann Heinrich Füssli, Konrad Gessner und Hans Jakob Oeri. 1808 Besuch der Kunstakademie Wien. Freundschaft mit Johann Konrad Hottinger, Johann Friedrich Overbeck und Franz Pforr, mit denen er den Lukasbund gründete. 1810-1813 Aufenthalt in Rom. Kontakte zu Joseph Anton Koch und Bertel Thorvaldsen, später zu Peter von Cornelius. 1813 kehrte Ludwig Vogel nach Zürich zurück, wo er erfolgreich patriotische Historien- und Genredarstellungen schuf. Er war einer der bedeutendsten und zu Lebzeiten berühmtesten Schweizer Historienmaler des 19. Jahrhunderts, nicht zuletzt weil viele seiner Werke, zum Beispiel "Die Eidgenossen bei der Leiche Winkelrieds" und "Tells Apfelschuss", als Druckgrafiken und Fotografien reproduziert und weit verbreitet wurden.

Quellen und Literatur

  • J.P. Zwicky von Gauen, Die Fam. Vogel von Zürich, 1937
  • BLSK, 1082 f.
  • H. Thommen, Im Schatten des Freundes, 2010
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Variante(n)
Georg Ludwig Vogel
Lebensdaten ∗︎ 10.7.1788 ✝︎ 20.8.1879

Zitiervorschlag

Marc Fehlmann: "Vogel, Ludwig", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.05.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022114/2013-05-08/, konsultiert am 25.04.2024.