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EvaAeppli

2.5.1925 Zofingen,4.5.2015 Honfleur (Basse-Normandie), von Schönenberg und Basel. Tochter des Wilhelm Otto. 1) 1946 Hans Leu, Architekt, 2) 1951 Jean Tinguely, 3) 1960 Samuel Mercer. Aus anthroposophischem Milieu. 1943-1945 Kunstgewerbeschule Basel. Übersiedlung nach Paris. Nach anfänglicher Malerei schuf Eva Aeppli um 1967 aus Seidenstücken zusammengenähte und mit Kapok gefüllte, lebensgrosse Figuren, oft in Gruppen und mit alltäglichen Requisiten. Die später in Bronze gegossenen Köpfe finden sich in der Serie der Planeten, Tierkreise und Erinnyen wieder. 1991 entstanden dämonische, durch Jean Tinguelys Mechanik bewegte Luft- und Erdhexen. Aepplis Themen – Menschen in Konzentrationslagern, Totenköpfe, tanzende und singende Skelette – kreisten häufig um die Abgründe menschlicher Existenz.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 9 f. (mit Werk- und Literaturverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 2.5.1925 ✝︎ 4.5.2015

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Aeppli, Eva", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.05.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022128/2015-05-19/, konsultiert am 09.12.2023.