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Coghuf

Coghuf in Saignelégier im September 1941. Fotografie von Theo Frey (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Frey).
Coghuf in Saignelégier im September 1941. Fotografie von Theo Frey (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Frey).

28.10.1905 Basel, 13.2.1976 Muriaux, von Basel. Sohn des Johannes, Gärtners und Zugführers. Bruder des Hans Stocker. 1939 Hedwig Rudin. 1920-24 Lehre als Kunstschlosser. Bildhauerische Versuche bei Louis Weber. 1925-27 in Paris, Arbeit als Schlosser. Bekanntschaft mit Jacques Lipschitz. Studien bei Willi Baumeister. Unter dem Pseudonym C. widmete er sich ganz der Malerei. 1928 Mitglied der erneut gegr. Gruppe Rot-Blau. Ab 1927 zahlreiche Wandbilder an öffentl. Gebäuden, u.a. "Bewegung" für die Basler Hauptpost. Auslandaufenthalte, u.a. 1931-32 in Paris an der Académie de la Grande Chaumière. 1934 Mitbegründer der kurzlebigen Künstlergruppe BBZ 8. 1935 Übersiedlung in die Freiberge, 1946-76 in Muriaux. Ab 1957 mehrere Glasfenster, einige Tapisserien und Emailarbeiten.

Quellen und Literatur

  • C., Hans Stocker, Ausstellungskat. Basel, 1976
  • KLS 1, 191-194
  • J.-P. Beuret et al., C., 1986
  • BLSK, 223 f.
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Kurzinformationen
Variante(n)
Ernst Stocker (Geburtsname)
Lebensdaten ∗︎ 28.10.1905 ✝︎ 13.2.1976

Zitiervorschlag

Bhattacharya, Tapan: "Coghuf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.11.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022189/2015-11-18/, konsultiert am 17.10.2021.