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Franz AntonDirr

1724 Weilheim (Bayern), 1801 Überlingen (Baden), katholisch. Sohn des Martin, Bildhauers und Altarbauers. Verheiratet. 1762 liess er sich in Überlingen nieder. Nach der Lehre bei seinem Stiefvater Franz Xaver Schmädl arbeitete er ab 1749 in der Bildhauerwerkstatt seines Vetters, Joseph Anton Feuchtmayer. Bis 1790 stand Franz Anton Dirr im Dienst der St. Galler Fürstäbte; in der Stiftskirche arbeitete er unter anderem 1763-1768 an Feuchtmayers Chorgestühl, 1768-1770 an Engeln der Chororgel, 1772 am Bronzerelief der vier Altarantependien und 1786 an der Kanzel. Ab 1778 baute Dirr Altäre in zahlreichen Pfarrkirchen in der Umgebung von St. Gallen und in Appenzell. Weitere Arbeiten führte er in Arbon aus.

Quellen und Literatur

  • SKL 1, 372
  • P. Felder, Barockplastik der Schweiz, 1988, 223
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 1724 ✝︎ 1801

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Dirr, Franz Anton", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.04.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022271/2005-04-19/, konsultiert am 28.01.2023.