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KurtFahrner

4.12.1932 Basel, 13.9.1977 Basel, von Basel. Sohn des Karl Christian. 1958 Ingrid Frederiksen, Textilentwerferin. Kaufmänn. Lehre abgebrochen, 1950-51 Seereisen nach Kuba und Kolumbien, ab 1949 erste Bilder (Autodidakt). 1959 verursachte F. mit dem "Bild einer gekreuzigten Frau unserer Zeit" auf dem Barfüsserplatz in Basel einen Skandal. Er ging freiwillig nach Frankreich und Dänemark ins Exil und kehrte 1963 in die Schweiz zurück. In seiner Kunst beschäftigte er sich hauptsächlich mit gesellschaftspolit. Themen und vermittelte seine sozialen Anliegen auch in spektakulären Aktionen. F., der sich als Opponent der Gesellschaft verstand, gilt als Pionier der Aktionskunst in der Schweiz. Sein zentrales Motiv war die Frau. 1964 Europ. Preis für Malerei (Ostende), 1964, 1965 und 1967 Eidg. Kunststipendium, 1967 Teilnahme an der Biennale in Paris.

Quellen und Literatur

  • BLSK 309 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 4.12.1932 ✝︎ 13.9.1977

Zitiervorschlag

Bhattacharya, Tapan: "Fahrner, Kurt", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.11.2004. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022289/2004-11-10/, konsultiert am 23.02.2021.