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HeinrichFreudweiler

16.10.1755 Zürich, 4.12.1795 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Jakob, Pfarrers. 1790 Elisabetha Wirz. Lehre beim Landschaftsmaler Heinrich Wüest, Schüler der halbprivaten Institution Kleiner Kunstsaal in Zürich. 1777-78 Aufenthalte in Düsseldorf und Mannheim. 1784 nach Dresden zu Anton Graff und nach Berlin, wo er sich mit Daniel Nikolaus Chodowiecki befreundete. Ab 1785 lebte F. in Zürich und betätigte sich als Historien-, Landschafts- und insbesondere als Bildnismaler. Zudem entstanden volkstüml. Szenen der Zürcher Gesellschaft, humorist. Zeichnungen und Gouachen, Umrissradierungen und Titelvignetten. "La sollicitude d'une mère dans l'Eternité", ein Stich von 1786 nach einem Bildnis der verstorbenen Gattin eines Freundes, fand grosse Verbreitung. Mit der bildl. Thematisierung von Trauer, den sog. Trostbildern, schuf F. eine neue Bildgattung.

Quellen und Literatur

  • Halali und Petri Heil: Jagen und Fischen in der Zürcher Kunst, Ausstellungskat. Zürich, 1993
  • BLSK, 347
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Lebensdaten ∗︎ 16.10.1755 ✝︎ 4.12.1795