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HermannGattiker

12.3.1865 Wollishofen, 23.8.1950 Rüschlikon, von Horgen. Sohn des Jacob Gattiker, Gärtners, und der Wilhelmine Carolina geborene Hausheer. 1890 Johanna Auguste Alwine Ehlert, Tochter des August Hermann Friedrich Ehlert und der Alwine Friederike Louise geborene Furbach. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule Zürich (1880-1883) war Hermann Gattiker im Atelier des Malers Jacques Schenker in Luzern tätig, bevor er sich für längere Zeit nach Dresden begab (1884-1895), wo er seinen Lebensunterhalt als Landschaftsmaler und 1886-1892 als Zeichenlehrer von Prinz Johann Georg von Sachsen bestritt. Von 1895 an weilte er in Karlsruhe als Meisterschüler von Gustav Schönleber, bis er 1899 in Rüschlikon selbst eine Künstlerkolonie mit Schülern und Anhängern gründete. 1899-1902 unterrichtete Gattiker an der Kunstgewerbeschule Zürich. Er zog sich ab 1910 vermehrt aus dem Kunstbetrieb zurück, unternahm häufig Studienreisen und wandte sich erneut dem Landschaftsbild zu. Unter anderem gestaltete er einen Park in Rüschlikon. In den letzten Lebensjahren befasste sich Gattiker mit autobiografischen und theoretischen Schriften. 1902-1903 war er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission.

Quellen und Literatur

  • Volkart, Silvia: «Gattiker, Hermann», in: Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst, 1998, S. 377-378.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.3.1865 ✝︎ 23.8.1950

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Gattiker, Hermann", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.03.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022311/2022-03-29/, konsultiert am 27.11.2022.