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Matile

Aus La Sagne stammende Fam., deren Ursprung auf einen Zweig der Fam. Vuille zurückgeht. Mitte des 15. Jh. nahmen zwei Brüder den Namen ihrer Mutter Mathilde an, der Witwe von Perrod Vuille. Die M. waren Bauern und stiegen allmählich durch die Übernahme wichtiger lokaler Ämter auf (Gemeindevorsteher, Gemeinderat, Maire, Bürgermeister von Valangin). 1819 wurde Joël (->) trotz Vorbehalten wegen seiner Herkunft Staatsrat. Die Fam. gliedert sich in mehrere Linien. Eine nahm im 16. Jh. den Namen Jean-Petit-M. an. Die M. von La Sagne verzweigten sich nach Saint-Imier, La Chaux-de-Fonds, Besançon, Russland und den USA. Die dt. und amerikan. M. stammen von der Waadtländer Linie ab. Die holländ. M. verzweigten sich nach Frankreich.

Quellen und Literatur

  • AEN, Nachlass René-Marius M.
  • R. Matile, Une famille autochtone des montagnes neuchâteloises: Les M. de La Sagne, Ms., 1931, 198, (AEN)

Zitiervorschlag

Volorio Perriard, Myriam: "Matile", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.07.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022383/2007-07-12/, konsultiert am 21.10.2020.