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EduardGubler

27.3.1891 Zürich, 18.5.1971 Zürich, von Zürich. Sohn des Heinrich Eduard, Dekorationsmalers und Restaurators, und der Bertha geb. Plüss. Bruder von Ernst (->) und Max (->). 1925 Maria Bilek. 1910-13 Primarlehrer, Freundschaft mit dem Dichter Karl Stamm. In München 1913-14 Besuch der Kunstgewerbeschule und 1914-16 der Hochschule für bildende Kunst. Ab 1916 in Zürich, ab 1917 Zeichenlehrer an den Zürcher Sekundarschulen. 1927 mit seinem Bruder Ernst in Paris. Wichtige künstler. Impulse erhielt G. wie auch seine Brüder im Riedertal ob Bürglen (UR), wo die Fam. ab 1905 regelmässig weilte. Bis 1914 beschäftigte sich G. v.a. mit Druckgrafik und wandte sich dann der Malerei zu. Bis 1918 sind seine Bilder expressionistisch und dunkeltonig, dann im Stil der Neuen Sachlichkeit gehalten. Ab den 1930er Jahren zeichnen fliessende Konturen, zarte Farben und typisierte Figuren seine Bilder aus. G.s letzte Werke sind wieder in einem sachl. Stil gemalt.

Quellen und Literatur

  • D. Fässler, Eduard G., 1891-1971, 1993
  • BLSK, 440 f.
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Lebensdaten ∗︎ 27.3.1891 ✝︎ 18.5.1971