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LudwigKeiser

14.10.1816 Zug, 8.1.1890 Zürich, kath., von Zug. Sohn des Jakob Basil und der Maria Anna Barbara Paula geb. Bosshard. Lehre beim Stuckateur Georg Rust in Solothurn. Ab 1836 in München, ab 1837 Gehilfe des Bildhauers Ludwig Michael Schwanthaler, der ihn prägte. Als Mitarbeiter Schwanthalers zunehmend selbstständig an bedeutenden Werken tätig. Daneben Besuch der Akad. der bildenden Künste. 1853 Sieg beim Wettbewerb für das Winkelrieddenkmal (Stans). Rückkehr nach Zug, ab 1855 Lehrer für ornamentales Zeichnen und Modellieren am Polytechnikum Zürich, ab 1857 Prof. der Modellklasse. Daneben schuf K. Bauplastiken, Reliefs und Grabdenkmäler. Seine Hauptwerke sind die Skulptur der hl. Agathe in Zug (1850), das Oekolampaddenkmal in Basel (1862) und das Denkmal von Gaudenz von Salis-Seewis in Chur (1866).

Quellen und Literatur

  • BLSK, 564
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Lebensdaten ∗︎ 14.10.1816 ✝︎ 8.1.1890