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Albert vonKeller

27.4.1844 Gais, 16.7.1920 München, ref., von Zürich, ab 1852 Bürger des Königreichs Bayern. Unehel. Sohn der Caroline, Tochter des Johann Balthasar, Gutsbesitzers, und der Elisabetha geb. K. vom Steinbock. Neffe des Friedrich Ludwig (->). 1878 lrene von Eichthal. 1844 zog die Mutter nach Aufsess (Oberfranken), 1847 nach Bayreuth und 1854 nach München. K. studierte hier 1863-65 Recht, begann aber 1865 mit der Malerei an der Kunstakad. und im Atelier Arthur von Rambergs. 1869 beteiligte er sich an einer internat. Ausstellung in München, machte die Bekanntschaft mit Gustave Courbet und gehörte 1873 der Künstlergruppe Allotria an. Es folgten 1874-75 ein Aufenthalt in Capri, eine Reise nach London, Paris und in die Schweiz, 1882-83 ein Aufenthalt in Paris sowie mit Franz von Lenbach und Ferdinand Piloty dem Jüngeren 1885 eine Reise nach Rom, Neapel, Sorrent (Kampanien) und Capri. K. erhielt für seine Porträts aristokrat. Frauen, Bilder eleganter lnterieurs, mytholog. Allegorien und Genrebilder zahlreiche Medaillen, Verdienstorden und Ritterkreuze.

Quellen und Literatur

  • Albert von K., Ausstellungskat. Biberach an der Riss, Grafenau, Sindelfingen, 1985
  • O.A. Müller, Albert von K., 1988
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Lebensdaten ∗︎ 27.4.1844 ✝︎ 16.7.1920