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Jean-FrançoisLiegme

10.5.1922 (eigentlich Jean-François Liengme) Genf, 29.7.1977 Genf, von Cormoret. Sohn des Fritz André und der Rachel Louise Julia geb. Schwitzkébel. 1947 Marie Jacqueline Choisy (Künstlername Marino), Malerin, Tochter des Robert, Arztes, von Genf. Ab 1941 Besuch der Ecole des Beaux-Arts in Genf, 1945-47 Studienaufenthalt in Paris, dort Kontakt zu Jacques Houplain und Alberto Giacometti. 1949 und 1955 eidg. Kunststipendien, 1952 Stipendium der Kiefer-Hablitzel-Stiftung. Zahlreiche Einzelausstellungen in Paris (1959-62) und in Zürich (1959-67), regelmässige Ausstellungen in Genf. L. erhielt versch. Aufträge für den öffentl. Raum, so für die Terrassen des Flughafens Genf-Cointrin (1968-69). Er gilt als wichtiger Vertreter des Tachismus und der lyr. Abstraktion, die von fernöstl. Kalligrafie und Gedankengut inspiriert ist.

Quellen und Literatur

  • J. Baratelli et al., Jean-François L., 1986
  • BLSK, 631
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.5.1922 ✝︎ 29.7.1977

Zitiervorschlag

Oberli, Matthias: "Liegme, Jean-François", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.12.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022493/2008-12-04/, konsultiert am 25.10.2020.