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Hans vonMatt

7.5.1899 Stans, 8.11.1985 Stans, katholisch, von Stans. Sohn des Hans (->). Bruder des Josef (->) und des Leonard (->). 1935 Annemarie Gunz (->). 1918 Kunstgewerbeschule Luzern, 1919 Ecole des Beaux-Arts Genf. 1921-1923 Kunstakademie München. Danach in Florenz und Paris, häufig bei André Lhote. Ab 1924 in Stans tätig als Maler, später als Bildhauer. Seine Plastiken zeichnen sich durch eine ruhige Formensprache mit klaren Umrissen und geschlossenen Volumen aus. Ab ca. 1961 ging Hans von Matt schrittweise zu einer weitgehenden Abstraktion der menschlichen Figur über. Er gehörte dem Vorstand mehrerer Organisationen an, unter anderem 1937-1945 und 1957-1964 der Kunstgesellschaft Luzern, 1944-1953 der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft sowie 1947-1973 des Historischen Vereins Nidwalden. 1942-1953 war er Mitglied der eidgenössischen Kunstkommission. 1947-1974 wirkte er als Konservator des Historischen Museums Stans. Der ab ca. 1940 auch als Schriftsteller tätige von Matt verfasste Werke über die Geschichte und Volkskunst Nidwaldens sowie mehrere Künstlermonografien. 1969 Kulturpreis der Innerschweiz.

Quellen und Literatur

  • Hans von Matt, Ausstellungskat. Luzern, 1979
  • BLSK, 689
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 7.5.1899 ✝︎ 8.11.1985

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Matt, Hans von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.04.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022514/2008-04-24/, konsultiert am 23.06.2024.