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AdolfMeyer

21.10.1867 Basel, 14.11.1940 Zollikon, ref., von Buchs (ZH) und Basel. Sohn des Ambrosius, Landwirts, und der Emilie geb. Faesch. 1) Karolina Graf, 2) Theresia Schmälzle. Gymnasium, Lehre als Gipser und gleichzeitig Kurse an der Zeichen- und Modellierschule Basel. Ab 1888 als Stuckateur in Berlin, Studien an der dortigen Kunstakademie, Meisterschüler von Reinhold Begas. 1897 Übersiedlung nach Zürich, später nach Zollikon, wo M. bis zu seinem Tod arbeitete. Die frühen Werke des Spezialisten für Bauplastik kommen noch in nationalistisch geprägtem Monumentalstil daher, dann folgt eine allmähl. Vereinfachung der Motive und das Streben nach einer strengen, ruhigen Form im Sinne Adolf von Hildebrands. Neben Grossplastiken schuf M. auch Grabmäler, Porträtbüsten und humorvolle Kleinplastiken. Er schuf u.a. 1901 das Gipsrelief am Bundeshaus zum Thema Asylrecht. Seine Werke sind im Kunstmuseum Bern und im Kunsthaus Zürich vertreten.

Quellen und Literatur

  • SKL 2, 379 f.
  • BLSK, 717 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 21.10.1867 ✝︎ 14.11.1940

Zitiervorschlag

Caviezel-Rüegg, Zita: "Meyer, Adolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022522/2008-11-10/, konsultiert am 24.11.2020.