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GregorRabinovitch

Selbstporträt. Radierung, 1918 (Staatsarchiv Zürich, Sammlung Eduard Feh).
Selbstporträt. Radierung, 1918 (Staatsarchiv Zürich, Sammlung Eduard Feh).

13.8.1884 St. Petersburg, 31.10.1958 Zürich, isr., ab 1929 von Zürich. Sohn des Idel und der Fanny geb. Rubinstein. 1917 Stefanie Barbara von Bach, österr. Malerin. Gymnasium in Minsk, 1904 künstler. Ausbildung an der Akad. Anton Azbé in München, 1905-07 Architekturstud. an der Kunstakad. in St. Petersburg, 1907 Besuch der Privatschule für Graph. Künste bei Moritz Heymann in München. Rechtsstud. an der Univ. Moskau, 1911 Promotion. 1912-14 freier Künstler in Paris, in Genf vom Kriegsausbruch überrascht, ab 1917 in Zürich. 1919 Beitritt zur Zürcher Sektion der Gesellschaft Schweiz. Maler, Bildhauer und Architekten. Ab 1922 Karikaturist beim Nebelspalter. Reisen nach Berlin, Südfrankreich, Italien und in den Balkan, 1935 in die Sowjetunion. 1939 Übersetzer in Interniertenlagern. R. war ein engagierter Grafikkünstler und gesuchter Porträtist. Seine Grafikblätter bringen Zeitprobleme realistisch und sinnbildlich zum Ausdruck.

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Nachlass
  • BLSK, 844
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Lebensdaten ∗︎ 13.8.1884 ✝︎ 31.10.1958