de fr it

EdouardRavel

5.3.1847 Versoix, 8.3.1920 Plainpalais (heute Gem. Genf), kath., von Versoix. Sohn des Jean-Ami, Bäckers, und der Caroline geb. Grosfort. Marie Lancet, seine Schülerin, Tochter des Louis-Joseph. Lehre als Emailmaler, dann Geschäftspartner von Déodate Magnin. Stud. an den Genfer Kunstschulen sowie bei Barthélemy Menn und Alfred van Muyden, die sein Werk beeinflussten. Der gute Zeichner R. schuf Genre- und Historienbilder, Landschaften (Wallis), Porträts, Illustrationen und Wandmalereien. Er war mit dem Maler Alfred Du Mont befreundet. Während 25 Jahren lehrte R. an der Genfer Ecole des Beaux-Arts. Er nahm 1878 und 1889 an den Weltausstellungen in Paris und 1885 an derjenigen in Antwerpen teil (1885 und 1889 Bronzemedaille). 1893-94 und 1913-15 war er Mitglied der Eidg. Kunstkommission. R. gehört trotz seiner traditionalist. Kunstauffassung zu den talentierten Malern des ausgehenden 19. Jh., vergleichbar mit Charles Giron.

Quellen und Literatur

  • SKL 2, 598
  • J. Cougnard, «Edouard R.», in Pages d'art, 1916, 3-24
  • L. Dunand, Edouard R., 1919
Weblinks
Normdateien
GND
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.3.1847 ✝︎ 8.3.1920

Zitiervorschlag

Boissonnas, Lucien: "Ravel, Edouard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.08.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022584/2009-08-17/, konsultiert am 27.10.2020.