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CasimirReymond

9.4.1893 Vaulion, 16.7.1969 Lausanne, ref., von Vaulion. Sohn des Louis-Auguste, Landwirts, und der Cécile Amélie geb. Buxcel. Jeannette Champ-Renaud. 1910-13 Ausbildung in Malerei an der Ecole des Beaux-Arts in Genf, danach Hinwendung zur Plastik. 1914 eidg. Kunststipendium. 1918-19 schuf R. ein bibl. Relief für die Lausanner Kathedrale, nahm 1921-25 an mehreren Ausstellungen in Paris teil und verfertigte 1925-27 die monumentalen neoklass. Marmorkaryatiden im Innern des Bundesgerichts in Lausanne. Er modellierte eindrückl. Büsten von bekannten Künstlern seiner Zeit wie Félix Valloton (1923) oder Charles Ferdinand Ramuz (1927). Er hielt sich 1929-32 in Paris auf. Ab 1932 wirkte R. als Lehrer an der Ecole cantonale de dessin et d'art appliqué in Lausanne und 1933-34 sowie 1945-55 als deren Direktor. Seine weibl. Figur der Weinlese (1943) im Park von Denantou in Lausanne provozierte einen Skandal. 1969 Wilhelm-Gimmi-Preis.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 864
  • Casimir R., hg. von E. Carey, 2010
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Lebensdaten ∗︎ 9.4.1893 ✝︎ 16.7.1969