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EmilSchill

3.2.1870 Basel, 11.1.1958 Kerns, reformiert, ab 1903 katholisch, von Basel, 1955 Ehrenbürger von Kerns. Sohn des Eduard, Kaufmanns, und der Bertha geborene Ernst. 1903 Rosie Meyer, Tochter des Casimir. 1888-1889 Allgemeine Gewerbeschule in Basel, 1889-1893 Kunstschule in Karlsruhe, 1893-1894 Akademie in München, 1895-1896 Académie Julian in Paris. Rückkehr nach Basel. 1902 zwei Wandbilder für den Saal der Safranzunft in der Tradition der Münchner Historienmalerei, 1903 Ausmalung des Grossratssaals im Ratshaus, zahlreiche Porträtaufträge. 1899-1901 Präsident der Basler Künstlergesellschaft. 1900 Teilnahme an der Weltausstellung in Paris, 1901 an der 7. Internationalen Kunstausstellung in München. 1911 Übersiedlung nach Kerns, vor allem als Landschaftsmaler tätig. Emil Schill löste sich zunehmend von seiner akademischen Ausbildung und schuf Werke zwischen Realismus und Impressionismus, wobei im Spätwerk ab 1940 vor allem die Terrain- und Wolkenbilder beeindrucken.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 936 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 3.2.1870 ✝︎ 11.1.1958

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Schill, Emil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.07.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022627/2011-07-28/, konsultiert am 24.06.2024.