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HansSturzenegger

2.5.1875 Zürich, 19.11.1943 Zürich, ref., von Trogen. Sohn des Johann Conrad, Kaufmanns, und der Adolfine Amalie Charlotte geb. Morstadt. Bruder des Fritz (->). 1914 Gertrud Auguste Haug. Ab 1892 an der Kunstakad. Karlsruhe bei Robert Poetzelberger und Leopold von Kalckreuth, Unterricht in Radieren bei Wilhelm Krauskopf und Hermann Gattiker. Aufenthalt in Dachau und Umgebung, Bekanntschaft mit Adolf Hölzel. 1898-1903 Maler in Schaffhausen und in der von Gattiker geleiteten Malerkolonie in Rüschlikon. 1904-06 Meisterschüler bei Hans Thoma in Karlsruhe. Rückkehr nach Schaffhausen, Atelier auf dem Gut Belair. Rege Reisetätigkeit, u.a. nach Holland, Südfrankreich, England, 1911 (mit Hermann Hesse) und 1913 nach Indien. 1913-17 Atelier in München, Aufgabe infolge des Kriegsverlaufs. S. vermachte dem Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen eigene Werke, seine umfangreiche Sammlung von Werken zahlreicher Künstler sowie zwei Konvolute mit Lithografien Honoré Daumiers und japan. Farbholzschnitten. Er malte v.a. Landschaften und Porträts und wurde nach 1918 zu einem begehrten Bildnismaler des Ostschweizer Bürgertums. In seinen Anfängen liess er sich von Ferdinand Hodler beeinflussen.

Quellen und Literatur

  • StadtA Schaffhausen, Tage- und Notizbücher, Korrespondenz und Dok.
  • BLSK, 1019 f.
  • H. von Roda, H.U. Wipf, Hans S., 2007 (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 2.5.1875 ✝︎ 19.11.1943

Zitiervorschlag

von Roda, Hortensia: "Sturzenegger, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.12.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022666/2013-12-03/, konsultiert am 16.10.2021.