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AndréThomkins

11.8.1930 Luzern, 9.11.1985 Berlin, von Luzern. Sohn des John, Architekten, und der Trudi geborene Hersberger. 1952 Eva Schnell, Künstlerin und Kunsterzieherin, aus Christianstadt (heute Krzystkówice, Stadtteil von Nowogród Bobrzański, Polen). 1947-1949 Kunstgewerbeschule in Luzern. 1948 Volontariat als Grafiker bei Unilever in Schiedam bei Rotterdam. 1950-1951 Studium an der Académie de la Grande Chaumière in Paris. 1952 Übersiedlung nach Rheydt (heute Teil von Mönchengladbach), 1954 nach Essen, 1971-1973 Professor für Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf. 1978 Übersiedlung nach Zürich, 1978-1985 Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Ab 1981 Mitglied der Gottfried-Keller-Stiftung. 1982 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin und Lehrer an der Sommerakademie in Salzburg, 1984 Lehrauftrag für Malerei und Grafik an der Kunstakademie München. André Thomkins unterhielt Kontakte zu Künstlern des Fluxus, der Eat Art, der Konkreten Poesie sowie der Objekt- und Konzeptkunst. Neben surrealistisch-verspielten Grafiken, Ölgemälden, Bleistift- und Federzeichnungen schuf er auch Glasgemälde, arbeitete mit Wort-, Bild-, Ton- und stofflichen Materialien und erfand neue Techniken, etwa die sogenannte Lackskins.

Quellen und Literatur

  • "Oh! cet écho!": André Thomkins an Serge Stauffer, 1985
  • Gesammelte Anagramme, hg. von D. Schwarz, 1987
  • BLSK, 1033-1035
  • André Thomkins, Austellungskat. Bern, 1999
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.8.1930 ✝︎ 9.11.1985

Zitiervorschlag

Tapan Bhattacharya: "Thomkins, André", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022673/2013-10-29/, konsultiert am 29.02.2024.