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PierreWuilleret

vor 1581 Freiburg oder Romont (FR), letztmals erwähnt 1644 in Rom, katholisch, von Freiburg. Sohn des Adam, Kannengiessers, und der Anna Fracheboud. 1) 1614 Anna Künimann, Tochter des Adam, Malers, 2) um 1637 Catherine Veillard. Ab 1593 Jesuitenkollegium Freiburg, Ausbildung zum Maler wohl beim späteren Schwiegervater, eventuell 1604-1605 Italienreise. 1606-1608 Erstellung eines Totentanzes im Franziskanerkloster Freiburg, 1610 eines Retabels für das Klosters La Maigrauge, 1613-1616 eines Hochaltarbilds für die Freiburger Liebfrauenkirche, 1622-1624 zweier Seitenaltäre für die Jesuitenkirche in Freiburg, 1623-1627 einer Bilderreihe zur Legende des heiligen Urs im Rathaus Solothurn, 1630 von Zeichnungen zu acht Kupferstichen für den Abt von St. Gallen sowie 1635 eines Bilds zur Predigt des Petrus Canisius für die Jesuiten in Freiburg. Ab 1616 Mitglied der Lukasbruderschaft und des Freiburger Rats der Zweihundert, ab 1628 Heimlicher. Manieristisch beeinflusster Maler.

Quellen und Literatur

  • V. Villiger, Pierre Wuilleret, 1993
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ vor 1581 Letzterwähnung 1644

Zitiervorschlag

Verena Villiger Steinauer: "Wuilleret, Pierre", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022703/2013-02-22/, konsultiert am 23.04.2024.