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Tauenstein

Zürcher Bürgerfam., die 1552 durch den Hammerschmied Hans das Bürgerrecht von Zürich erwarb. Gleichzeitig trat er der Zunft zur Schmiden bei. Nebst der Hammer- und Kupferschmiede am Hegibach in Hirslanden besassen die T. das Haus zum steinernen Erker in Zürich. Angehörige der Fam. betätigten sich im Verlauf des 18. Jh. auch als Bankiers, u.a. in Wechselgeschäften. In den 1790er Jahren werden die T. zu den fünf Bankiersfam. in Zürich gezählt. Über ihre Geschäfte ist nur wenig bekannt. 1791 liehen sie den Landständen des Fürstbistums Basel 44'000 Gulden, die sie nicht mehr zurückbekamen. Darüber hinaus handelten sie mit Büchern und Baumwollwaren. 1799 ging das Geschäft von Johann Heinrich (1748-1805) an seinen Schwiegersohn Hans Conrad Cramer, der es bis zu seinem Tod 1841 weiterführte.

Quellen und Literatur

  • C. Keller-Escher, Promptuarium genealogicum, o.J. (ZBZ)
  • H.C. Peyer, Von Handel und Bank im alten Zürich, 1968
  • M. Jorio, Der Untergang des Fürstbistums Basel (1792-1815), 1982, 207-209