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SteinerSG

Noch bestehende St. Galler Fam., die vom alten Hof Steinen an der Steinenbrugg in der Gem. Kaltbrunn stammt. Von Kaltbrunn aus, wo das Geschlecht mit Otto 1331 erstmals bezeugt ist, liessen sich die S. in Benken, Rieden, Schänis und Walenstadt nieder. Im Ancien Régime bekleideten sie wichtige öffentl. Ämter im Hof Kaltbrunn, beispielsweise als Stiftsammänner des Stifts Einsiedeln oder als Hofschreiber, und im Dienst des Landes Gaster, etwa als Landesseckelmeister. Neben Politikern lokaler und regionaler Bedeutung trat im 19. Jh. v.a. Pater Johann Baptist (1774-1838) hervor, der sich als Dekan der Abtei Pfäfers massgeblich für die Auflösung des Klosters einsetzte. Der wichtigste Vertreter des 20. Jh. war Nationalrat Jakob Dionys (->).

Quellen und Literatur

  • J. Fäh, Zur Geschlechterkunde des Gasters, 1931

Zitiervorschlag

Stefan Gemperli: "Steiner (SG)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.09.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022801/2010-09-30/, konsultiert am 01.02.2023.