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MüllerSG, Wil

Die ursprünglich aus Schwyz stammenden M. sind 1351 als Bürger von Wil (SG) bezeugt. 1388 wurden sie Besitzer des sog. Steinhauses, das als Fideikomiss bis zum Abbruch 1916 im Besitz der Fam. blieb. Als eine der führenden Fam. Wils stellten die M. vom Steinhaus zahlreiche lokale und fürstäbt. Beamte, u.a. Ratsherren, Spitalherren, Hofammänner, Schultheissen, Lehenvögte und Kirchenpfleger. Der 1587 erstmals erw. Jörg (->) bekleidete 24 mal das Schultheissenamt. Im 18. und 19. Jh. gab es in der Fam. Maler und Altarbauer, herausragend war Jakob Joseph (1729-1801), Kunstmaler, Ratsherr und Schultheiss. Die 1840 von den Brüdern Franz (1810-87) und August (1815-82) gegr. Altarbaufirma war bis zur Aufgabe 1940 in der ganzen Schweiz bekannt.

Quellen und Literatur

  • B. Handke, Die Altarbauer M. und ihre Werke, Liz. Zürich, 1978 (StadtA Wil)

Zitiervorschlag

Peter Müller: "Müller (SG, Wil)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.10.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022803/2011-10-13/, konsultiert am 28.01.2023.