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Bedeutende Fam. von St. Gallen, die seit dem 14. Jh. in der Stadt verbürgert ist. Bis ins 19. Jh. waren viele Angehörige des Geschlechts im Müllergewerbe tätig, von der Mitte des 17. bis ins 19. Jh. finden sich auch zahlreiche Bäcker. Wolfgang (1536), Kaplan zu St. Laurenzen, war ein Förderer der Reformation in St. Gallen. Hans (1581) war 1581 Bürgermeister der Stadt. 1594 erhielt die Fam. einen Wappenbrief. David (->), Rektor der Lateinschule in St. Gallen, verfasste 1629 eine Beschreibung der Stadt. Aus der Fam. stammten von der Mitte des 18. Jh. bis ins 19. Jh. bedeutende Ärzte wie Caspar (1750-96), der 1778 die Gesellschaft der Freunde des Guten zur Förderung der Jugendbildung gründete und die vermutlich erste Jugendbibliothek in der Schweiz betrieb. Als Kaufleute und Unternehmer zeichneten sich der Leinwandfabrikant Christian (1735-87) sowie Charles (->) aus.

Quellen und Literatur

  • StadtA St. Gallen, FamA
  • Bürgerbuch der Stadt St. Gallen, 1930, 795-797