de fr it

Zurmatten

Die Z. waren, wie vor ihnen die Gibelin, aus dem Walserdorf Prismell (heute Alagna und Riva) im Valsesia (Piemont) nach Solothurn zugewandert. 1525 bürgerte sich hier der Maurer Vyot zu der Matten ein. Schon 1531 kam sein Bruder Hans, Baumeister und Wirt, in den Kl. Rat. Dessen Sohn Urs (->) brachte es im franz. Solddienst bis zum Oberst, wurde 1570 vom König geadelt und öffnete so seiner Fam. den Zugang zum Patriziat. Vier seiner Nachkommen gelangten in den Kl. Rat, nicht aber in die höchsten Staatsämter. Christoph (1605-50), Dr. med., wurde Stadtarzt von Solothurn. Anna Catharina (1680-1746) und danach ihre Schwester Anna Carolina (1688-1754) standen dem Kloster Nominis Jesu vor. Mit Grossrat Johann Baptist erlosch das Geschlecht 1734 im Mannesstamm.

Quellen und Literatur

  • StASO
  • HS V/2, 1066
  • SolGesch. 2
  • E. Meyer, «Oberst Urs Z. und die Niederlage bei Die 1575», in JbSolG 49, 1976, 5-43
Kurzinformationen
Variante(n)
Zur Matten
Zu der Matten

Zitiervorschlag

Meyer, Erich: "Zurmatten", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.03.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022871/2014-03-03/, konsultiert am 27.10.2020.